22. Juli 2008
Woran man erkennen kann, das wir den vietnamesischen Sommer jetzt auch offiziell als solchen bezeichnen können? Dafür ist Phantasie gefragt: Stellt euch einfach vor, euch würde jemand beim Gehen, Stehen und/oder Fahrrad-/Mopedfahren permanent mit einem Fön heisse Luft ins Gesicht (und natürlich auch auf den Rest des Körpers) pusten.
So ist der „gefühlte“ Sommer hier!
Noch bis vor 2 Tagen war der Sommer 2008 hier in Hanoi sehr verregnet. Pünktlich zum Feierabend zogen täglich fette Gewitter- und Regenwolken auf und meist schaffte ich es nicht mehr VOR dem Wolkenbruch heim. Somit musste ich mich dann zwischen folgenden Optionen entscheiden: 1) länger im Büro bleiben, 2) Schuhe aus und die, meist in 20 min. komplett überfluteten Strassen und Gehwege der Innenstadt, entlang waten oder 3) nach 1 Stunde geduldiger Wartezeit, fluchend und schnaufend den fetzigen Regenmantel überwerfen und widerwillig im strömenden Regen mit dem Moped heimfahren. Unfreiwillig kam ich meist mit Option 3 zu Hause – pitschnass durchtränkt von den Regenmassen – an.

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