17. Februar 2007
Chuc mung nam moi! Frohes neues Jahr! Es ist TET!
Nach dem Mondkalender beginnt heute das chinesische Neujahr und wir haben nun das Jahr des Schweins!
Und seit Tagen ist hier in Hanoi die Hölle los. Alles bereitet sich auf den wichtigsten Feiertag des Jahres vor. Da wird geshoppt als gäbe es kein Morgen mehr (naja, vergleichbar mit deutschen Feiertagen), der Hausputz muss vor Tet abgeschlossen sein, neugeborene Babys müssen vor Tet besucht werden und überall werden Mandarinen-, Kirsch- oder Pfirsichbäumchen (letzte beiden Sor
ten sind erst seit neuem in Mode) besorgt. Diese Bäumchen sind hier so was wie bei uns die Weihnachtsbäume. Sie werden in die Wohnung gestellt und festlich beschmückt. Und mit dem Kauf dieser Bäume wird sich schon Tage/Wochen vorab beschäftigt. Es muss ja auch der schönste sein!Um die Teile dann nach Haus zu transportieren wird vorwiegend auf die Mopeds vertraut und so war es in der letzten Woche ein gängiges Bild hier in Hanoi, überall Mopeds mit drauf verstauten Mandarinenbäumchen durch die Gegend düsen zu sehen. Ein echt schöner Anblick: der stolze Besitzer bzw. die stolze Besitzerin des neuen Baums auf dem Moped und das lustig im Fahrtwind wehende Bäumchen hinten drauf geschnallt.
Nach dem Ende meines Praktikums bei der KfW am 31.01. habe ich jetzt erstmal frei und geniesse die Zeit hier. Momentan besuchen mich meine Schwester Belle, sowie Tanja und Bianca aus Hamburg. Es ist soo schön, liebe Vertraute aus der deutschen Heimat hier zu haben. Und natürlich möchte ich ihnen alles Mögliche in Hanoi und der Umgebung zeigen, damit sie einen Eindruck bekommen, wie ich hier lebe. Wir haben das neue Jahr auf der Insel Cat Ba erlebt. Die liegt in der Ha Long Bucht und da die Ha Long Bucht ja eh ein MUSS bei jedem Vietnambesuch ist und sowieso auf unserem Plan stand, haben wir dort zwei Tage verbracht.
Nach dem Inle-See flog ich zurück nach Yangon, wo eine Freundin lebt und arbeitet und die ich für die restlichen Tage meines Aufenthalts dort besuchte.
Ich wanderte viel in der Stadt rum um einfach nur einen Eindruck zu bekommen, wie sich dort der Alltag abspielt. Das Land ist noch ärmer als Vietnam und auch von den Menschen her sehr unterschiedlich. Der indische Einfluss, sowie Überbleibsel aus der britischen Kolonialzeit prägen Yangon´s Stadtbild. Leider wird kaum was für den Erhalt der Häuser und Fassaden getan und so verfallen die alten Gebäude zusehends.
Ich habe einen ganzen Nachmittag dort verbracht um mir die Pagode und auch die vielen kleinen Tempel drum herum in der Anlage anzuschauen (im Uhrzeigersinn um die Shwedagon Pagode zu gehen soll Glück bringen, wie man mir mitteilte - allerdings erst, nachdem ich schon eine Runde falsch rum gelaufen war...).
Ausserdem war ich auch noch in einer Anlage etwas ausserhalb gewesen, um mir den überlebensgrossen liegenden Buddha

1 Comments:
Trixi, na dann bin ich mal gespannt, ob wirs auf ein bierchen schaffen, wenn du hier in HH bist ;)
viele ganz doll lieb gruesse,
Klaussi :-)))
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